Behandlungsbereich 02 / 04
Selbstwert, Stimmung & belastende Erfahrungen in Tübingen
Erfahrungen prägen, wie wir uns selbst sehen — manchmal lange über die Situation hinaus, in der sie entstanden sind. In einem geschützten Rahmen kann klinische Hypnose dabei unterstützen, belastende Erfahrungen einzuordnen und den eigenen Wert neu zu verankern.

Selbstwert & Selbstsicherheit
Selbstwertprobleme beheben
Ein gesunder Selbstwert ist die Basis für Zufriedenheit, innere Stabilität und das Vertrauen in die eigene Wirkung. Doch viele Menschen kämpfen – oft still – mit Selbstzweifeln, übermäßiger Selbstkritik oder einem dauerhaften Gefühl, nicht gut genug zu sein. Die Ursachen dafür können tief liegen: in Kindheitserfahrungen, verletzenden Beziehungen, übersteigertem Perfektionismus, gesellschaftlichem Druck oder auch Mobbingerfahrungen.
Wenn der innere Kritiker übermächtig wird, verliert das gesunde Ich an Boden.
Betroffene erleben häufig eine starke Unsicherheit im Umgang mit anderen Menschen, neigen dazu, sich selbst ständig infrage zu stellen oder fühlen sich schnell abgewertet. Entscheidungen fallen schwer, Abgrenzung gelingt kaum, und berufliche oder private Ziele werden nicht verfolgt – aus Angst, zu scheitern oder nicht zu genügen.
Typische Anzeichen für ein geschwächtes Selbstwertgefühl:
Ständige Selbstkritik oder Vergleiche mit anderen
Angst, Fehler zu machen oder negativ aufzufallen
Schwierigkeiten, eigene Bedürfnisse zu äußern oder „Nein“ zu sagen
Rückzug aus sozialen oder beruflichen Situationen
Übermäßige Abhängigkeit von äußerer Bestätigung
Geringes Vertrauen in die eigene Wirkung und Kompetenz
Therapie kann Ihnen helfen, sich selbst wieder wertzuschätzen
In der therapeutischen Arbeit schauen wir gemeinsam, wo Ihr Selbstwert verletzt wurde – und wie Sie ihn Stück für Stück wieder aufbauen können. Sie lernen, Ihre inneren Muster zu verstehen, sich besser abzugrenzen und mit mehr Selbstmitgefühl durchs Leben zu gehen. Ziel ist es, sich wieder mit Ihrer eigenen Stärke zu verbinden – authentisch, klar und selbstsicher.
Wenn Sie das Gefühl haben, sich oft selbst zu blockieren oder sich innerlich klein zu halten, dann ist das kein Zeichen von Schwäche – sondern ein Ruf nach Veränderung.
Lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten!
Folgen von Mobbing
Zurück zu innerer Stärke und Selbstsicherheit
Mobbing ist kein harmloser Konflikt – es ist psychische Gewalt. Die wiederholte Ausgrenzung, Abwertung oder Demütigung durch andere Menschen kann tiefgreifende seelische Spuren hinterlassen. Betroffene erleben oft einen schleichenden Verlust ihres Selbstwertgefühls, entwickeln Ängste, ziehen sich zurück oder verlieren das Vertrauen in sich selbst und andere.
Auch körperliche Symptome wie Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme, Erschöpfung oder chronische Anspannung sind häufige Begleiterscheinungen.
Typische Folgen von Mobbing können sein:
Einbrüche im Selbstwertgefühl
Verlust der Selbstsicherheit und Selbstwirksamkeit
Angst vor Ablehnung oder Bewertung
Übermäßige Selbstkritik oder Schuldgefühle
Depressive Verstimmungen
Soziale Rückzugsreaktionen
Flashbacks oder belastende innere Bilder
Wenn Sie feststellen, dass Sie durch frühere oder aktuelle Mobbingerfahrungen emotional belastet sind, empfiehlt sich eine therapeutische Aufarbeitung. In meiner Praxis erhalten Sie professionelle Begleitung.
Lassen Sie uns gemeinsam hinsehen.
Sie müssen da nicht alleine durch!
Depressive Verstimmungen & leichte bis mittelschwere depressive Episoden
Hypnose bei Depressionen
Eine Depression ist mehr als eine vorübergehende Niedergeschlagenheit. Sie ist eine ernst zu nehmende psychische Erkrankung, die Körper, Denken, Fühlen und Handeln gleichermaßen beeinträchtigen kann. Viele Betroffene beschreiben das Gefühl, innerlich leer zu sein, keine Freude mehr empfinden zu können oder dauerhaft erschöpft zu sein – selbst bei alltäglichen Aufgaben.
Die Ursachen einer Depression sind vielfältig: Biologische, psychische und soziale Faktoren spielen oft zusammen: genetische Veranlagung, chronischer Stress, unverarbeitete Verluste, langanhaltende Überforderung oder einschneidende Lebensereignisse. Auch negative Denk- und Verhaltensmuster, übersteigerter Perfektionismus oder emotionale Isolation können die Entstehung begünstigen.
Wenn der Alltag schwerfällt: Erste Anzeichen einer Depression erkennen
Typische Symptome einer Depression können sein:
Depressive Stimmung
Antriebslosigkeit und erhöhte Ermüdbarkeit
Verlust von Freude und Interesse
Konzentrations- oder Entscheidungsschwierigkeiten
Schlafstörungen, Grübeln und innere Unruhe
Schuldgefühle, Selbstzweifel oder Gefühl der Wertlosigkeit
Rückzug aus sozialen Kontakten
Körperliche Beschwerden ohne organischen Befund
Gedanken an den Tod oder an Suizid
Wichtig: Sollten Sie sich derzeit in einer akuten Krise befinden oder Suizidgedanken haben, stehen Ihnen die Telefonseelsorge unter den Nummern 0800 111 0 111 (evangelisch) und 0800 111 0 222 (katholisch) rund um die Uhr vertraulich zur Seite. In akuten Notfällen zögern Sie bitte nicht, umgehend den Rettungsdienst unter der Notrufnummer 112 zu rufen!
Sie müssen da nicht alleine durch!
Im therapeutischen Prozess geht es zunächst darum, die aktuelle Belastung zu verstehen, Symptome einzuordnen und behutsam erste Schritte in Richtung Stabilisierung zu gehen. Hypnose kann dabei die Verarbeitung belastender Erlebnisse unterstützen, die natürlichen Selbstheilungskräfte aktivieren und helfen, Perspektiven für ein erfüllteres Leben zu entwickeln.
Ziel ist es, den Zugang zu inneren Ressourcen zu stärken, negative Denkmuster zu verändern und emotionale Entlastung zu schaffen.
Bitte beachten Sie:
Heilpraktiker behandeln ausschließlich leichte bis mittelschwere depressive Episoden.
Schwere depressive Episoden stellen eine ernst zu nehmende psychische Erkrankung dar, deren Diagnostik und Behandlung ausschließlich in die Hände eines Facharztes für Psychiatrie und Psychotherapie gehören; aufdeckende Verfahren wie Hypnose gelten in dieser Phase als kontraindiziert, da sie die Symptomatik verstärken können und keine akute Stabilisierung ermöglichen.
Diese Darstellung dient ausschließlich der Information und ersetzt keine Diagnostik; eine Diagnose kann ausschließlich nach ausführlicher Anamnese, differenzialdiagnostischer Abklärung und klinischer Exploration durch eine qualifizierte Fachperson gestellt werden.

Zwänge
Freiheit finden - den Griff der Zwänge lösen
Zwangsstörungen gehören zu den belastendsten psychischen Erkrankungen. Betroffene erleben immer wiederkehrende, sich aufdrängende Gedanken (Zwangsgedanken) oder fühlen sich zu bestimmten Handlungen (Zwangshandlungen) gedrängt, auch wenn sie diese eigentlich nicht ausführen möchten. Typisch sind zum Beispiel ständiges Kontrollieren, übermäßiges Reinigen oder quälende Gedankenschleifen.
